• Momo

Das Neue empfangen und Altes loslassen


Es ist mal wieder Sylvester. Und ich erinnere mich an die vielen guten Vorsätze, die ich mir in vergangenen Jahren zu dieser Zeit auferlegt habe. Mehr Sport, weniger Essen, gesünder Leben, Rauchen aufhören - ach ihr kennt das bestimmt alle. Doch dieses Jahr ist etwas anders. Dieses Jahr ist ALLES anders.

Wir erwarten nicht einfach nur einen weitern Jahreswechsel, sondern haben am 21.12 den Eintritt eines neuen Zeitalters gefeiert.

Die "Pandemie", die das Alte noch einmal so richtig zum Aufblühen gebracht hat. Und uns zur Einkehr zwingt. Die Altes aufdeckt und das Wahre in uns zum Vorschein bringt.

Und die Gewissheit, dass mit dem neuen Zeitalter etwas wahrhaft Neues auf uns wartet. Eine Frequenzveränderung auf der ganzen Welt. Und mitten drin ICH.

In den letzten 2 Jahren habe ich mein wahres ICH so sehr zum Leuchten gebracht. Mit jedem Tag neu erkannt wer und warum ich bin. Wer und warum wir Menschen sind. Und dabei immer wieder an alten Strukturen, Glaubensmustern, Ideen und Identitätsvorstellungen gekratzt. 1000 Tode gestorben und dabei mein Bewusstsein immer mehr gedehnt. Und jetzt ist es eng geworden in meinem Kokon von Altem. Das Wahre, Gute und Schöne bahnt sich seinen Weg und wird immer kraftvoller. Die ersten Risse in der Äusseren alten Schale werden sichtbar und die Fassade beginnt zu bröckeln.

Es ist Zeit diesen Prozess jetzt auch im Aussen zu unterstützen und allem Alten die Chance zu geben endlich abzufließen. Von Innen immer heller zu leuchten und von Aussen die Schale aufzupicken.

In meinem Körper ist so viel gespeichert. Mein grosser, schützender Kokon, der mich beschützt hat vor Blicken, vor Konkurrenz. Der mich beherbergt hat in schweren Zeiten. Der Ausdruck von dem ist, was mir an schlimmen Dingen widerfuhr. Der mich weich und geschmeidig gelassen hat in einer manchmal so rauen Welt.

Die Zeit des Versteckens ist nun vorbei. Ich werde gesehen - längst schon - durch jede auch noch so dichte Form. Werde geliebt für das was sich darunter verbirgt. Und werde begehrt für das was ich bin.

Die Zeit des Versteckens ist vorbei und es wird Zeit dem neuen Alten in mir Raum zu schaffen noch mehr zu leuchten und dafür Altes gehen zu lassen. Erinnerungen, Leid, Angst, Scham, Schuld, Minderwertigkeit und Zweifel.

Deswegen wird es nicht einfach nur ein Sylvester mit guten Vorsätzen. Es wird ein Ritual des Loslassen. Des sich selbst Stellens. Um mir selbst zu zeigen, dass ich frei bin. Es schon immer war. Es nur vergessen hatte. Frei von den Bewertungen der Anderen. Frei von dem was Frau sein sollte. Frei von Konkurrenzdenken und Mangelbewusstsein. Frei von Form und Farbe und Alter. Frei. Einfach nur ich. Und jeder der mag, darf mich uneingeschränkt lieben. Und jeder der mag, darf mich uneingeschränkt abweisen. Und jeder, der sich an meine Form hängt, den werde ich loslassen. Und jeder, der mich sehen möchte, darf das uneingeschränkt tun. In jeden Winkel. In jede Ecke. In jedes dunkle Zimmer. Ich möchte sichtbar werden, als Zeichen dafür, dass ich keine Angst mehr zu haben brauche nackt auf dem Marktplatz zu stehen mit einem grossen JA zu mir selbst.

Ich selbst bereite mich vor auf den Dienst für den ich hier auf der Erde angetreten bin. Und ich möchte es leicht tun und sichtbar. Und berührter. Und verletzbar. Ohne Panzer. Ohne Ablenkung. Ohne Schutz.


Patcha Mama

übernimm du bitte alles Alte in mir

das ich zum Fließen bringe

Hilf mir die Dinge abzulegen, die nicht zu mir gehören

die Lügen, die andere mir erzählt und ich geglaubt habe

Hilf mir mich meiner und unserer Wahrheit zu erinnern

Lass mich frei werden von jeder Form im Aussen

Lass mich die Extase der Schöpfung in jeder Zelle meines Körpers tanzen

und lehre mich die Demut der ständigen Wandlung im Aussen und Innen

Patcha Mama

ich übergebe dir die Illusion des Alten, des Leids und der Angst in mir verletzt zu werden

lass mich verwundbar sein und damit unsterblich werden

Danke grosse Mutter für diesen Dienst

Ich vertraue dir

Verwandle das Alte in das Neue

Verwandle Leid in Freude

Verwandle Lüge in Wahrheit

Verwandle Tod in Leben

Hough!

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