• Momo

Das Portal des Vertrauens

Aktualisiert: 29. Okt 2020

Blogartikel folgt in Kürze


Ich möchte mich heute trauen, über den vielleicht wichtigsten Schlüssel zu schreiben, den wir für ein Leben in Liebe & Freiheit und auch für ein Leben im neuen Bewusstsein benötigen. Das Vertrauen. Du fragst dich vielleicht warum es dazu Mut braucht. Vertrauen ist schließlich etwas, über das wir jeden Tag millionenfach lesen können. Doch für mich braucht es Mut. Eine ganze Menge davon sogar. Weil Vertrauen etwas ist, wovor ich so viel Angst habe. Und ohne das ich an dieser Stelle meines Lebens nicht weiterkomme. Ich spüre also, entweder ich lerne zu vertrauen, oder mir bleibt die nächste Tür von Freiheit und auch Liebe verwehrt. Es gibt keinen äusseren Druck. Keine Eile. Jedoch einen inneren Drang, der mich seit meiner Kindheit begleitet. Eine Stimme, die mich ruft: Geh weiter. Bleib nicht stehen. Komm nach Hause zu dir. Deinem wahren, freien ICH. So und jetzt stehe ich da. Vor der nächsten Tür, dem nächsten Portal. Dem Portal des Vertrauens. Warum es mir soviel Angst macht? Weil alles aber auch alles in mir spürt: ich muss mich noch einmal vollkommen verletzbar machen. Und mich mit dieser Verletzlichkeit noch einmal allen Erinnerungen stellen, wenn der Ort in mir gestreift wird, wo all die Vertrauensbrüche gespeichert sind. Und wenn ich mich diesem Ort näher schreit einfach alle sin mir: Lauf weg! Alles - nur nie wieder das!

Und wenn ich dort stehenbleibe und mich heute frage: Was war der schlimmste Vertrauensbruch? Dann kommt eine Antwort, die ich vorher nicht erwartet hatte. Ich hatte erwartet: als meine Mama mich verraten hat, meine Ex-Freunde, mein Ex-Manm, meine Freundinnen, Frauen, denen ich mein Herz geöffnet habe, mein Lehrer und, und, und.... Und ja - all das war schlimm. Schrecklich schlimm. Aber der schlimmste Vertrauensbruch, den habe ich mit mir erlebt. In Momenten wo ich nicht auf meine innere Stimme gehört habe, obwohl ich sie so laut habe rufen hören. Wenn ich mich verkauft habe, für ein bisschen Zärtlichkeit. Wenn ich gelogen habe, für ein bisschen Amnerkennung. Wenn ich nicht ausgesprochen habe, was meine Wahrheit ist. Wenn ich mein Licht verborgen habe, um dazuzugehören. So viele, unendlich viele Momente, in denen ich mich selbst verraten habe. Ich kann mich nicht daran erinnern, einen anderen Menschen in meinem Leben verraten zu haben. Aber mich selbst so oft. So oft.


Und mit der Erschütterung dieser Erkenntnis kommt etwas ganz leise und zart zum Vorschein. Die Frage: Kann ich mir selbst wieder vertrauen? Kann ich mich in Zukunft ganz auf mich verlassen? Und die Antwort heißt: JA. Ich habe so viele Erfahrungen mit mir gemacht in den letzten Monaten und Jahren. Momente, in denen ich bewiesen habe, dass man mir vertrauen kann. Das ICH mir vertrauen kann. Habe Menschen und Konzepte losgelassen. Bin stehengeblieben, auch wenn alle Anerkennung wegfiel. Habe mich gezeigt und geprüft. Und bin immer wieder gegangen, wenn meine Stimme es mir gesagt hat.


Und wenn ich mir vertrauen kann, dann kann ich auch dir vertrauen. Egal wer du bist. Egal wo du bist. Ich vertraue meinem Gefährten, meinem besten Freund. Ich vertraue meiner Familie, meinem Kindern und Freunden. Ich vertraue dem Leben. Ich vertraue Spirits. Und ich vertraue dir.


Stell dir vor, jeder Mensch auf der Erde würde vollkommen Vertrauen können. Wir würden jedem Menschen unser 100prozentiges Vertrauen aussprechen können. In was für einer Welt würden wir dann leben? Ich möchte nichts mehr, als irgendwann in einer solchem Welt aufwachen. Und deswegen fang ich jetzt mal hier bei mir damit an. Ich vertraue. Und das werde ich nie wieder vergessen. Höchstens mal nicht klar sehen. Und falls das mal passiert, dann erinnere mich bitte daran.





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