• Momo

Selbstentwertung - größter Hebel der Unterdrückung


Wieder einmal einer dieser Tage. Wieder einmal eine dieser Situationen. Wieder einmal diese gefühlte Dunkelheit und unbändige Wut in mir. Stimmen, die mir nicht nur zuflüstern, sondern mir wahrhaft ins Ohr schreien, dass ich nichts bin, nichts kann und niemals, aber auch wirklich niemals frei sein werde. Das die Welt und alle Menschen sich gegen mich verschworen haben. Und dann die Scham darüber. " Und du willst andere Menschen auf ihrem Weg in die Freiheit verhelfen? So viele Seminare, so viele Bücher, so viele Erfahrungen, so viele Grenzen gesprengt - und sieh doch wo du immer wieder landest. Bei mir - deiner Selbstentwertung!" Vielleicht wisst ihr wovon ich spreche, wenn ihr das lest. Ich kenne diesen Teil - diesen Stachel - in mir. Tief in meinem Seelenfleisch hat er sich eingenistet. So viele Lügen über mich, über Menschen und die Welt. So viele verdammte Lügen. Doch etwas ist neu in diesen Tagen. Die menschliche Komponente war mir schon lange bewusst. Wie Selbstentwertung entsteht. Das die Lügen über uns von Menschen kommen, die selbst viele solcher über sich gehört haben. Das ich mich selbst lieben lernen muss, um weiterzukommen. Das Selbstliebe das oberste Gebot ist. Ja, dass alles habe ich in unzähligen Büchern, Artikeln und Vorträgen gehört und mein Bestes getan das umzusetzen. Bis dahin war ich schon gekommen. Das Neue ist, dass ich langsam zu verstehen beginne, dass Selbstentwertung der mächtigste Hebel der Unterdrückung ist. Viele von euch spüren, dass es das goldene Zeitalter naht und das alte System zu bröckeln beginnt. Und um den Sprung in das neue Bewusstsein zu schaffen braucht es unter anderem eins: zu verstehen, wie wir nur so lange im Alten gefangen gehalten wurden. Von wem? Ich kenne keine Namen, aber weiss, dass es Menschen, Regierungen und Mächte gibt, die sehr daran interessiert sind uns Menschen in diesem System der Angst und Kleinheit gefangen zu halten. Damit wir funktionieren, damit wir nicht aufstehen, damit wir sie nicht enttarnen - diese Lügen über uns uns über die menschliche Natur. Damit wir brav arbeiten gehen und Schulden machen. Damit wir bloss nicht auf den Gedanken kommen, unsere gezeigte Realität in Frage zu stellen. Nein, ich bin kein Verschwörungstheoretiker. Ich bin einfach nur ein Mensch, der seit langem beobachtet und lebt. Der sich immer schon gefragt hat, warum es Kriege, Hunger, Gewalt und all die Ungerechtigkeiten auf der Erde gibt, wenn wir doch eigentlich alle nur eins wollen. Frieden, Liebe und Harmonie unter allen Geschöpfen. Und in den letzten Tagen meines Selbstzweifels kam mir die Erkenntnis: Wenn ich ein ganzes Volk - eine ganze Menschheit - dazu bringen sollte sich so weit wie möglich von ihrer Wahrheit zu entfernen, dann würde ich die Samen der Selbstentwertung sähen. Und zwar gründlich. Ihnen erzählen, wie schwach sie sind. Wie machtlos. Wie irdisch. Wie alleine. Wie zwecklos. Und ich würde ihnen einen Sinn im Leben geben, der nichts mehr mit der eigentlichen menschlichen Suche zu tun hätte. Würde sie im Hamsterrad halten, der ihnen einen neuen - einen menschlichen - Wert geben würde. Würde sie dazu bringen, sich um Likes, Geld, Schönheit, Ansehen und Macht zu bemühen, nur um den verlorenen Selbstwert mit etwas zu ersetzen, was sie niemals wirklich satt machen würde. Ist es nicht ein wunderbares Werkzeug - die Selbstentwertung. Man braucht ihn nur in einigen Menschen der frühen Zeit zu sähen und dann wächst er ganz von alleine. Und wird auch noch freiwillig an die nächste Generation weitergegeben. Ganz unbewusst. Denn Menschen, die sich selbst wertlos fühlen erhöhen sich entweder über andere, um sich nicht klein zu fühlen. Unterdrücken, massregeln, ersticken, lenken und manipulieren andere. Oder brechen sie. Oder sie wählen den unteren Weg und leben ihr Leben als Opfer. Sind zerbrechlich und schwach. Drehen sich nur um ihr eigenes Leid oder opfern sich vermeindlich für andere auch. Aber eins tun sie bestimmt nicht. Andere Menschen in Freiheit und Liebe erblühen zu lassen. Denn das macht Angst. Das erinnert zu sehr an den eigenen Schmerz.

Warum ich euch das alles hier erzähle? Weil es mir Mut gemacht hat über den eigenen Schmerz und die eigenen Geschichte hinauszugehen. Ja, ich will frei werden für mich. Aber wenn es dann manchmal allzu dunkel aussieht in mir, dann hilft mir ab heute der Gedanke, dass ich dem und denen , die die Lügen einst gesät haben und es immer noch tun, nicht glauben will. Das ich nicht nur aus meinem eigenen kleinen Gefängnis ausbrechen will, sondern auch aus diesem weltweiten, überdimensionalen und unsichtbaren Gefängnis, in dem wir alle leben.


Ich glaube und spüre in jeder Zelle die Angst derjenigen, die dieses Gefängnis bewusst aufrecht erhalten. Angst vor diesen Erkenntnissen. Stellt euch vor, wir alle würde uns mit einem Mal bewusst werden wer wir wirklich sind.

Göttliches Bewusstsein in einem irdischen Körper. Wesen, die keinen Schaden genommen haben, egal was ihnen hier auf der Erde widerfahren ist. Das wir frei sein könnten von jeder Geschichte, die wir hier erlebt haben. Das wir machtvoll sind und niemals alleine. Das wir Schöpfer unsere eigenen Realität sind, imstande, jedes Hindernis zu überwinden. Das wir pure Liebe und Mitgefühl sind. Das wir niemals ohnmächtig waren, nur immer dachten wir seien es. Das wir keine Regeln zu befolgen brauchen, sondern nur ein Gesetz. Das Gesetz der Liebe und der Abwesenheit von jeglicher Gewalt. Wenn wir unser überdimensionales Licht in uns fühlen würden, was uns vor jeglicher Gier und Grausamkeit behütet. Wenn wir wüssten woher wir kommen und das es den Tod nicht wirklich gibt.

Mit einem Schlag würde das Gefängnis dieser Welt in sich zusammenbrechen. Keinem würde mehr ein Leid zugefügt werden. Wir würden mit der Natur, den Tieren und allen Menschen in Einklang leben. Auf einer Welt die sich in Liebe und Freiheit selbst immer wieder neu gestalten würde.


Deshalb – ja, lasst und alle uns selbst wieder lieben lernen. Um unserer selbst Willen, aber noch vielmehr für den Eintritt in eine neue und wunderbare Welt ohne Mauern.



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